Alles über die Bong


Bong weedVorneweg: Heißt es „die Bong“, „der Bong“ oder „das Bong“? Die einfache Antwort: Es gibt alle Varianten – je nachdem wo man sich befindet. Bei uns in Deutschland heißt es „die Bong“. Deshalb bleiben wir dabei. 🙂

Die Bong ist mittlerweile das wohl beliebteste Rauchwerkzeug von Marijuana. Vor einiger Zeit war das noch der Joint. Doch jetzt tendiert der Trend definitiv zur Bong. Egal, ob Zuhause oder im Freien auf der Wiese – Cannabiskonsumenten greifen immer öfter zur Blubber. Die sogenannte Bong ähnelt sehr einer Wasserpfeife, in der Cannabis pur geraucht wird. Das ist auch schon ein großer Unterschied zum Joint. Denn dieser wird leider immernoch viel zu häufig mit Tabak geraucht.

Herstellung und Wirkung

Es gibt viele verschiedene Materialien, aus denen eine Bong hergestellt werden kann. Man unterscheidet hier auch zwischen exotischen Bongs, beispielsweise aus Holz oder Ähnlichem und normalen Glasbongs. Der Aufbau ist hier relativ einfach, weshalb so viele unterschiedliche Materialien benutzt werden können. Denn im Grunde geht es bei allen Bongs meist nur darum, mal schnell einen Kopf rauchen zu können. Jede Variante, Cannabis zu sich zu nehmen hat ihre eigene Wirkung und Entfaltungsweise. Bei einer Bong tritt die Wirkung in der Regel schneller und heftiger ein, als beim Joint oder einer Pfeife. Nach dem Konsum von Cannabis durch die Blubber empfindet der Konsument in den meisten Fällen eine sehr schlagartige, knallige und intensive Wirkung. Umgangssprachlich wird dieses Gefühl auch „breit“ genannt.

Aufbau einer Bong

bong aus glasDer Aufbau einer Bong ist zwar relativ simpel und einfach zu verstehen, allerdings gibt es auch viele kompliziertere, aufwändige Varianten, die natürlich nicht nur gut aussehen, sondern auch ein außergewöhnliches Erlebnis versprechen. Aber kommen wir einfach einmal zu den Bestandteilen. Eine normale Bong besteht aus einem großen Zylinder, in den immer etwas Wasser gefüllt wird. An der Außenseite befindet sich ein Loch. Dieses nennt man „Kickloch“. Aufgepasst: Je nach Art können auch mal zwei Löcher vorhanden sein. Besitzt eine Bong zwei Löcher, so kommt in das größere das so genannte Chillum. Dieses führt in den Zylinder mit dem Wasser und verläuft nach oben aus der Bong heraus.  Am oberen Ende wird dann ein Sieb eingeschoben, auf dem das Cannabis abgelegt wird. Fertig ist somit der bekannte „Kopf“. Teure und hochwertige Bongs verfügen fast immer über einen Vorkühler, der durch eine Kupplung an die Bong angeschlossen wird und mit Wasser gefüllt den Rauch kühlt und weniger kratzig macht.

Ebenfalls kann ein Diffusor zum Einsatz kommen, der dafür sorgt, dass der Rauch stärker gefiltert wird und angenehmer schmeckt. Auch ein Katalysator, der zwischen den Kopf und das Chillum gesteckt wird, um eventuelle Rückstände herauszufiltern, kommt nicht gerade selten zum Einsatz.

Benutzung der Bong

bong kopfWie schon erwähnt, verfügen die meisten Bongs über ein Kickloch. Das ist ein kleines Loch an der Rückseite der Bong im unteren Drittel des Zylinders. Um die Blubber nun korrekt zu benutzen, wird das Cannabis auf den kleinen Sieb im Chillum gelegt. Der Zylinder verläuft nach Oben, wo er geöffnet ist. Hier wird dann der Mund an die Bong gepresst.

Vor dem Entzünden des Kopfes wird ein Finger auf das Kickloch gelegt (falls Mädchen raucht bongvorhanden). Anschließend wird mit einem Feuerzeug das Cannabis angezündet und gleichzeitig mit dem Mund „inhaliert“. Der Finger bleibt dabei auf dem Kickloch, sonst entweicht der Rauch. Nun wird mit dem Mund gezogen, bis sich in der Bong Rauch angesammelt hat. Wenn möglich, wird der Finger noch während des Inhalierens vom Kickloch genommen und der Rest tief in die Lunge gezogen. Natürlich kann auch nach Belieben abgesetzt oder erneut gezogen werden. Hier dann aber dringend darauf achten, dass die Bongöffnung mit einer Hand abgedeckt wird, sonst entweicht der restliche Rauch. Üblich ist es, relativ wenig Cannabis auf das Chillum zu legen, damit der Kopf schnell und „leer“ geraucht werden kann, sodass sich kein Rauch mehr in der Bong befindet. Falls Ihr mehr Cannabis benutzt, könnt Ihr Euch den Kopf auch mit einem Mitkonsumenten teilen.

Reinigung einer Bong

Bong reinigenBei der Benutzung einer Bong entstehen extrem viele Rückstände. Diese setzen sich dann schnell am Bonginneren ab. Dies sieht nicht nur sehr unappetitlich aus, es verschlechtert auch die Rauchqualität. Daher muss die Bong dementsprechend gut gepflegt werden. Ansonsten kann es schnell dazu kommen, dass sich diese Rückstände verhärten und von der Bong ein unangenehmer Geruch ausgeht. Das Chillum kann, wenn es nicht aus mehreren Stücken besteht, mit einer Reinigungsbürste oder einer Zahnbürste gereinigt werden.

Sollten sich starke Verfärbungen und Ablagerungen an der Bong festsetzen, wird die Verwendung von Meersalz, Spülmaschinentabs oder extra Bong-Reinigungspulver (Schmandweg) empfohlen. Das Salz entfernt die Rückstände meist gründlich. Bei Benutzung von Geschirrspültabs muss beachtet werden, dass diese giftig sind. Das heißt, die Bong muss nach der Reinigung definitiv gründlich ausgespült werden. Unser Geheimtipp ist heißes Wasser und Backpulver, welches nach einer Stunde einwirken, fast alle Rückstände beseitigt. Das Schmandweg löst leider nur frische oder oberflächliche Verschmutzungen zuverlässig.

Bong-Arten


 Die Glasbong

Dali Serpent plaisir

Dali Serpent von Plaisir

Eine normale Glasbong ist in der Regel sehr langlebig, es sei denn, das Glas geht durch einen Unfall zu Bruch. Bongs aus Glas sind sehr beliebt und werden am häufigsten verkauft. Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten und Preisen. Meist starten die Preise bei ca. 15 Euro und können sogar bis in den dreistelligen Bereich nach oben gehen. Falls Ihr noch nie eine Bong hattet, empfehlen wir euch, eine günstige aber dennoch qualitative Bong aus Glas zu kaufen, mit der ihr euch vorsichtig herantasten und vertraut machen könnt. Wie anfangs erwähnt, hat eine Bong eine völlig andere Wirkung als ein Joint. Es gibt viele Konsumenten, die die Bong sehr schätzen. Andere haben dem Joint ihre Treue geschworen. Aber: Probieren geht über Studieren. 🙂

Glasbongs können nicht nur simpel gestaltet sein, es gibt auch viele in ultra schickem Design, wertvoll verarbeitet. Auch bunte Glasbongs in allen Größen und Farben sind erhältlich. Doch achtet immer darauf, dass eine Bong nicht nur gut aussehen muss, sondern vor allem nützlich sein soll. Hierzu zählen die einfache Reinigung, die Nutzung und der eventuelle Tranpsort.

Wer sich einen schönen gemütlichen Flair schaffen will, öfters Cannabis konsumiert und darin Erfahrung hat, kann ohne Bedenken zu einer exklusiven und etwas teureren Variante greifen. Diese sind meistens sehr ästhetisch und edel mit vielen „Zusatzfunktionen“. Empfehlen können wir hier die wunderschöne Bong „Dali Serpent“ von Plaisir.

Die Acrylbong

AcrylbongVon Glasbongs ist man meist Stabilität und Größe gewohnt. Hier eignet sich eine Acrylbong eher dazu, sie an andere Plätze mitzunehmen. Sie ist nicht nur leichter und günstiger, sondern auch deutlich handlicher als eine Bong aus Glas. Von Vorteil ist auch, dass Acrylbongs nicht so schnell zu Bruch gehen. Kleinere Unfälle überstehen sie meist ohne Kratzer. Besonders bekannt sind die Bongs aus Acryl durch ihre bunten Farben und günstigen Preise. Leider ist es bei dieser Art Bong aufgrund ihres einfachen Aufbaus oft nicht möglich, Zusatzteile wie zum Beispiel einen Diffusor miteinzubauen. Das heißt, auf gewisse Extras muss hier verzichtet werden.

Wie bei der Glasbong ist auch bei Acrylbongs ein Kickloch vorhanden. Allerdings gestaltet sich hier die Reinigung um Einiges schwieriger. Da diese Bong relativ klein ist, bietet sie somit auch weniger Platz für Reinigungsbürsten und Co. Wie bereits erwähnt, hinterlässt der Rauch in der Bong Rückstände. Durch die verarbeiteten Materialien fängt eine Acrylbong schon nach kurzer Zeit an, unangenehm zu riechen. Daher ist hier eine gute Pflege besonders wichtig.

Ihr solltet euch eine Acrylbong kaufen wenn:

  • Ihr auf bunte Farben steht
    Acrylbong moai menace

    Moai Menace von Azarius

  • Ihr eure Bong gerne mit zu Freunden nehmt
  • Ihr nicht viel Geld ausgeben möchtet
  • Ihr viele Farben „sammeln“ wollt

Aber auch hier schadet es nicht, sich mit einem günstigen Fabrikat heranzutasten. Als Einsteiger-Modell empfehlen wir euch die handliche „Moai Menace“ (in verschiedenen Farben erhältlich)

Die Holland-Bong

Holland-bongDie so genannte Holland-Bong ist nicht wie ein Zyliner geformt, sie erinnert eher an eine Vase. Die Mitte der Blubber verengt sich, wird aber beim Mundstück wieder etwas breiter. Es soll schon vorgekommen sein, dass unwissende Menschen eine Holland-Bong für eine Blumenvase hielten und sie dafür auch nutzten. Das bedeutet, dass diese Bong perfekt für Konsumenten geeignet ist, die ihren Konsum nicht unbedingt öffentlich machen möchten oder eine bestimmte Person in der Umgebung nichts davon wissen soll. Auch die Holland-Bong besteht aus Glas und ist daher für Jeden super geeignet. Erhältlich sind diese ebenfalls in vielen verschiedenen Farben und Preisklassen.

 

Die Bambus-Bong

Bambus-BongDie exotischen Bambus-Bongs sind bei uns in Deutschland leider nicht sehr verbreitet, daher gibt es auch nur wenige Online-Händler. Wenn ihr oft verreist, dann solltet ihr euch auf jeden Fall eine Bambus-Bong kaufen, sobald ihr eine findet. Zumindest ein Foto müsst ihr machen. Denn auf vielen Inseln werden diese Bongs von Hand gebaut, oft sogar mit einem Durchmesser von 1-2 Metern. Falls ihr also eine Bambus-Bong besitzt oder eine kaufen könnt, seid ihr definitiv einer der wenigen Menschen aus Deutschland, die solch eine Bong besitzen. 🙂 Eine Bong aus Bambus besitzt in den meisten Fällen kein Kickloch. Für alle Bongs ohne Kickloch gilt: Damit der Rauch, der nicht mehr inhaliert werden soll entweichen kann, muss nur der „Kopf“ kurz herausgezogen werden. Wir raten jedoch immer, die Bong leer zu ziehen. Lieber etwas weniger Cannabis, als Verschwendung! Bei einer Bambus-Bong kann man in der Regel weder den Kopf entfernen, noch kann man hindurchschauen. Deshalb ist sie auch nur sehr schwer zu reinigen.

Die Eisbong

Ein Highlight möchten wir euch noch vorstellen: Die Bong mit Eisfach! Besonders im Sommer ein eisbongtolles Erlebnis. Die Eisbong ähnelt stark der Glasbong, sie hat jedoch unterhalb des Mundstücks eine Verengung. Diese Verengung ist dazu da, um die Bong mit Eiswürfel befüllen zu können. Der Rauch zieht so praktisch durch die Eiswürfel, was ihn angenehm abkühlen lässt, bevor er im Mund ankommt. Falls ihr zusätzlich einen Vorkühler verwendet, wird sich der Rauch so angenehm anfühlen, wie noch nie zuvor. Eine Eisbong bietet dem Konsumenten eine einzigartige Erfahrung. Ohne die Kühlung schmeckt der Rauch einer Bong meist kratzig und der Konsument verspürt einen leichten bis starken Hustenreiz. Durch die Eiswürfel kühlt der Rauch zusätzlich ab. Alternativ dazu können natürlich auch eiskalte Erdbeeren oder Himbeeren eingefüllt werden, um das Geschmackserlebnis zusätzlich zu intensivieren. Falls ihr Früchte eingefügt habt, solltet ihr die im Anschluss auf keinen Fall essen. Werft diese lieber in den Müll. Als ultimative Eisbong empfehlen wir euch die Plaisir Ice Ice Bong. Ein echtes Prachtstück!