Cannabis hilft bei Entzündungen

Entzündungen wurden schon im mittelalterlichen Islam mit Cannabis behandelt. Auch bei anderen Krankheiten wie Epilepsie, Schmerzen und Fieber griffen sie auf Cannabis zurück. Quelle: Journal of Cannabis Therapeutics Auch heute benutzen Menschen Cannabis bei Entzündungen sowohl intern auch als extern. Cannabis kann wie bekannt geraucht oder anderweitig Oral aufgenommen werden. Aber gerade bei Entzündungen ist es möglich mit Cannabiscremes oder Tinkturen die betroffene Stelle zu behandeln.

Zum Thema „Entzündungen behandeln mit Cannabis“ gibt es noch nicht viele Studien, deswegen kann hier keine abschließende Einschätzung vorgenommen werden.

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Cannabis hilft bei Kopfschmerzen Migraene

Zu dem Einsatz von Cannabis im Bereich von der Behandlung von Kopfschmerzen / Migräne gibt es keine wissenschaftlichen Studien. Aber aus vielen Erfahrungsberichten kann man entnehmen, dass bei einer Behandlung mit Cannabis die Intensität der Kopfschmerzen deutliche nachlässt, bzw. sogar verschwindet. Es ist sogar überliefert, dass die Menschen aus dem 19. Jahrhundert schon Cannabis benutzt haben um Kopfschmerzen zu lindern.

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Cannabis hilft bei Schmerzen

Einführung

Cannabis wird schon lange bei der Behandlung von Schmerzen verwendet, erste Aufzeichnungen datieren zurück zum 19. Jahrhundert. Cannabis entfaltet sich am besten bei chronischen oder andauernden Schmerzen, bei akuten Schmerzen wird kein so gutes Ergebnis erreicht.

Es gibt viele Studien die dem Thema Cannabis und Schmerzen herangezogen werden können, aber auch von Erfahrungsberichten weiß man, dass Cannabis bei den unten aufgeführten Schmerzen hilft.

Cannabis wurde schon zur Behandlung von folgenden Schmerzen verwendet:

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Bandscheibenvorfall
  • Cluster-Kopfschmerzen
  • Contergan-Folgen
  • Fibromyalgie
  • MCS
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Neuralgie
  • Neurofibromatose
  • Plexusabriss
  • Phantomschmerzen
  • Post-Zoster Neualgie
  • Thalamus-Scherzen
  • Thorax-Magen
  • Wirbelsäulensyndrom

Neuropathische Schmerzen:

  • Schädigung von Nerven
  • Diabetes
  • HIV-Patienten

Jeder Mensch ist anders und deswegen wirken auch Opiate und Cannabis auf jeden Menschen anders. Cannabis ist ein schwächeres Schmerzmittel als Morphium oder Tramadal, hat aber bei vielen Menschen weniger Nebenwirkungen und wird besser vertragen. Es ist möglich Opiate und Cannabis zu kombinieren damit sie sich ergänzen. Am besten reden Sie mit ihrem Arzt über diese Möglichkeiten.

Anwendung bei Kindern

Eine in der „Zeitschrift für Palliativmedizin“ 2014 veröffentliche Studie, zeigt das THC auch eine durchaus positive Wirkung bei Kindern haben kann, die an Schmerzen, Spastik, Unruhe oder Schlafstörungen leiden. In dieser Studie wurden 17 Kinder im Alter von 6 Monaten – 17 Jahren die unter Schmerzen, Unruhe und schwerer Spastik leiden unter anderem mit THC behandelt. 16 der 17 Kinder zeigten eine klinisch relevante Schmerzreduktion, 14 von 17 eine Reduktion der Spastik und 12 von 17 Kindern wurden ruhiger und konnten besser schlafen.

Bei fünf Kindern konnte in Folge der Behandlung mit THC die Opioid-Medikation reduziert werden und bei zwei Kindern konnte die Opioid-Medikation ganz eingestellt werden.

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Cannabis hilft bei Übelkeit

Es ist schon seit längerem bekannt, dass Cannabis bei Übelkeit hilft. Dies wird durch viele Studien belegt, die in diesem Bereich gemacht worden sind. In den Studien geht es oft um Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Krebs und Chemotherapie oder bei AIDS / HIV. Diese Studien zeigeneEindeutig, dass Cannabis genau so gut, teilweise sogar besser wirkt als übliche Medikamente.

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Cannabis hilft bei Epilepsie

Einführung

Epilepsie-Patienten leider an spontan auftretenden Krampfanfällen, die das normale Leben sehr schwierig gestaltet. Diese Krampanfälle reichen von selten (1 x im Monat) bis sehr oft (mehrmals am Tag) und belasten der Körper extrem.

In der Behandlung von Epilepsie werden oft Medikamente verschrieben. Diese sind für viele Patienten hilfreich, aber trotzdem treten ungewünschte Nebenwirkungen auf. Bei manchen speziellen Formen von Epilepsie gibt es nicht mal Medikamente die dem Patienten verschrieben werden können. Epilepsie war eine der ersteLies weiter

Cannabis hilft bei Parkinson

In den letzten Jahren befasst sich die Forschung mehr und mehr mit der Anwendung von Cannabis bei Parkinson. Zu diesem Zeitpunkt gibt es wenige klinische Studien, die den positiven Effekt von Cannabis zur Behandlung von Parkinson nachgewiesen haben. Aber es gibt einige Erfahrungsberichte von Parkinson Patienten, die von einer positive Auswirkung auf ihr Krankheitsbild berichten.

Eine Studie hat festgestellt, dass Patienten mit Parkinson teilweise eine doppelt so hohen Endocannabinoid- Spiegel haben als gesunde Menschen. Endocannabinoid ist das körpereigene Cannabinoidsystem in dem der Körper selbst Cannabinoide dem Körper zu Verfügung stellt. Dies bietet Aufschluss darauf, dass der Körper versucht mit der Erhöhung des Endocannabinoid-Spiegels die Krankheit Parkinson zu bekämpfen.

Eine Studie aus 2011 zeigt auf der einen Seite, dass THCV die Krankheitssymptome reduziert, speziell die motorischen Erkrankungen, wie Tremor (Zittern) und vor dem Zerfall von Nervenzellen schützt. In der gleichen Studie wurde auch die Wirkung von CBD und THC auf das Krankheitsbild Parkinson überprüft. Bei Tierversuchen wurde herausgefunden, dass CBD und THC die Nervenzellen von dem Zerfall schützen.

Eine Studie aus 2012 ergab, dass THC bei Menschen mit Parkinson vor Neurotoxischen Effekten schützt. Bereit 2004 berichtete eine Studie, dass Patienten nach der Einnahme von Cannabis eine Verbesserung verspürt haben, gerade in den Bereichen verlangsamter Bewegung, Tremor (Zittern) und Muskelsteife.

Patienten berichten außerdem, dass es bei der Behandlung von Levodopa oder ähnlichen Medikamenten teilweise zu einer Dyskinesie kommt. Eine Dyskinesie kann verschiede Symptome wie zum Beispiel schmerzhafte Zungen-, Schlund- und Blickkrämpfe oder auch Zuckungen im Gesichtsbereich. Patienten berichteten, dass nach der Einnahme von Cannabis die Nebenwirkungen zurückgegangen sind.

Erfahrungsberichte legen nahe, dass die Behandlung mit Cannabis langfristig erfolgen sollte, da sich eine Verbesserung der Nebenwirkungen und Symptome teilweise erst nach einem längeren Zeitraum auswirkt.

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Cannabis Anbau Probleme Schädlinge

Allgemeines


Wie jede andere Pflanze auch kann die Cannabispflanze Probleme mit Nährstoffen oder Schädlingen bekommen. Da jeder Schädling seine „Lieblingspflanzen“ hat, haben wir diese zusammengetragen und geben zudem Tipps zur Bekämpfung. Ebenso detailliert berichten wir über die verschiedensten Anzeichen von Nährstoffproblemen, sprich Über- / oder Unterdüngung.

 

Zu viel / wenig Nährstoffe bzw. Dünger


B Bormangel

Bormangel CannabisEin Mangel an Bor macht sich bei den obersten Blättern / neu gebildeten Blattpaaren bemerkbar. Diese weißen Mangelerscheinungen (helles grün / gelb) sowie verbrannte Flecken auf.

 

Ca Calciummangel

Der Mangel an Calcium macht sich an Blättern mit lochartigen braunen Stellen sowie einer unregelmäßig hellgrünen Farbe bemerkbar.

Fe Eisenmangel

An Eisen mangelt es der Pflanze, wenn die Aussenkontur der Blätter „verbleicht“ grün aussieht, innen aber noch alles tiefgrün ist.

K Kaliummangel

Kaliumangel CannabisKaliummangel macht sich an den Blattspitzen bemerkbar: Diese werden gelb / braun und sterben ab.

Mg Magnesiummangel

Bei Magnesiummangel verhält es sich ähnlich wie bei Kalium, allerdings fängt es am Ende des Blatts an und „zieht“ sich durchs Blatt.

Mn Manganmangel

Fehlt Mangan, verfärben sich die Blätter gelblich, bekommen braune Flecken und ziehen sich nach unten zusammen.

N Stickstoffmangel

Ist zu wenig Stickstoff der Nährstofflösung hinzugegeben worden, verfärben sich die unteren Blätter der Pflanze gelb und fallen nach einiger Zeit ab.

P Phosphormangel

Phosphormangel CannabisBei Phosphormangel treten mehrere Symptome auf: Zum einen können sich Blattspitzen gelb / braun verfärben und nach oben richten, zum anderen können tief dunkelgrüne Stellen am Blatt auftreten.

zu hoher pH-Wert

Ist der pH-Wert zu hoch, zerstört man die Nährstoffbahnen in der Pflanze. Dies äußerst sich durch eine Verfärbung der Bahnen und dem Absterben der Blätter.

S Schwefelmangel

Bei Schwefelmangel verfärben sich Blätter gelblich, tun dies allerdings vergleichsweise langsam.

Überdüngung

Da die Anzeichen unregelmäßig sind, deutet dieses Bild auf eine Überdüngung hin.

Zn Zinkmangel

Ist zu wenig Zink vorhanden, verfärbt sich zuerst die Blattkontur und dann das Blatt gelblich, die Blattspitze kann sich krümmen bzw. leicht braun werden.

zu viel Wasser CannabisZu viel Wasser

Durch Staunässe zieht die Feuchtigkeit in die Pflanze ein, was auf Dauer zum Verfaulen der Wurzel / Pflanze führt.

 

 

Schädlinge


Spinnmilben

rote Spinnmilbe cannabis Die rote Spinnmilbe (Tetranychus urticae) oder die gefleckte Spinnmilbe sind auf der ganzen Welt als Pflanzenschädling gefürchtet. Auf den ersten Blick ist die rote Spinnmilbe nicht so leicht von der karminroten Spinnmilbe (Tetranychus cinnabarinus) zu unterscheiden, welche gelegentlich in Tomatenzuchten oder Zierpflanzen auftaucht. Bekämpfung: Hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperatur, gute Bewässerung der Pflanze, ausreichend Nährstoffe
Nützlinge: Raubmilben, Phytoseiulus persimilis, Amblyseius californicus, Amblyseius swirskii; Raubkäfer: Macrolophus caliginosus; Gallmücke: Feltiella acarisuga

Die Bekämpfung der Spinnmilben sollte wenn möglich mit biologischen Mitteln erfolgen, um eine spätere Kontamination mit Schadstoffen der zu verwertenden Pflanzenteile zu verhindern. Außerdem wurden bereits die ersten Resistenzen gegen bestimmte chemische Mittel festgestellt.

Thripse

Thripse sind schlanke, bis ungefähr 1 mm lange Insekten mit dunkel-gefärbtem Körper und zwei gelblich-braun gestreiften und fransigen Flügelpaaren. Die Larven der Thripse sind sehr hell gefärbt; von durchscheinend weiß bis zu einem sehr hellen Grün-Weiß. Thripse, im Volksmund auch als Fransenflügler, Blasenfüsse oder Gewittertierchen bekannt, sind in Europa mit ca. 300 Arten, weltweit sogar mit bis zu 5000 Arten vertreten.

Thripse cannabispflanzeNicht alle Arten sind als Pflanzenschädlinge bekannt. Mit ihren Mundwerkzeugen durchbohren Thripse die Oberflächen der Zellen und saugen den Zellsaft heraus. Dadurch dringt in die Zellen Luft ein, die betroffenen Stellen verfärben sich deshalb weiß und bekommen einen silbrigen Glanz. Das Schadbild der Thripse ist im Vergleich zu dem der Spinnmilbe erkennbar gröber. Zeigen Spinnmilbenschäden ein eher deutliches rundliches Punktierungsmuster, entwickeln sich die Fraßspuren der Thripse meist als ausgedehntere zusammenhängende Flächen. Nach einer Weile werden die geschädigten Blattbereiche trocken. Sie verfärben sich auch oftmals braun und schwarz, weil in die geschädigten Blätter verschiedene Pilze eindringen. Werden die Blätter stark geschädigt, sterben sie ganz ab. Jedenfalls sind die geschädigten Partien der Blätter nicht mehr in der Lage, Photosynthese zu betreiben. Dadurch wird, je nach Ausmaß des Befalls und der Schädigung, die Leistungsfähigkeit der kompletten Pflanze in Mitleidenschaft gezogen. Thripse sind darüber hinaus in der Lage, die Pflanze mit verschiedenen Viren zu infizieren, die die Pflanze auch nach einer erfolgreichen Bekämpfung der Thripse beeinträchtigen können.
Bekämpfung: dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperatur, Raubmilben: Amblyseius cucumeris, Hypoaspis miles, Hypoaspis aculeifer, Amblyseius swirskii; Florfliegenlarve („Blattlauslöwe“), Chrysoperla carnea, Orius Raubwanzen, Raubkäfer, Atheta coriaria, Neem-Öl

Trauermücken (Sciaridae, Bradysia paupera)

Trauermücke cannabisanbauTrauermücken sind kleine, 3-5 mm lange, dunkle Fliegen mit langen schlanken Antennen und langen Beinen. Sie treten häufig und vermehrt in warmen und feuchten Umgebungen in der unmittelbaren Nähe von Pflanzen auf. Im Gewächshaus können sie daher das ganze Jahr über zur Last fallen. Die Larven ernähren sich nicht ausschließlich von verrottendem Pflanzenmaterial im Boden, sondern zapfen auch die feinen Wurzeln von Stecklingen, jungen Sämlingen und Jungpflanzen an. Im schlimmsten Fall lösen die Larven durch ihren Fraß also eine Erkrankung durch Pilze aus, die zum Absterben der Pflanze führen kann.
Bekämpfung durch Nützlinge: Nematoden

 

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Cannabis Anbau Ernte

Vorbereitung


Erntevorgang cannabisDer Erntevorgang ist sehr zeitintensiv, zudem muss das Endprodukt erst noch einige Tage trocknen, bevor es konsumiert werden kann. Man sollte auf jeden Fall den Berg an Abfall einplanen, der im Hausmüll verstaut werden muss. Wegen der Geruchsentwicklung sollten die Pflanzen einzeln geerntet und bearbeitet werden. Auch nach der Ernte kann die Qualität der Buds beeinträchtigt werden, daher ist jetzt große Sorgfalt angesagt.

 

 

 

Ernte & Buds bearbeiten


ernte von cannabisDas Entfernen der nicht benötigten Blätter ist ein wichtiger Bestandteil und sollte unmittelbar nach Abschneiden des Haupttriebs erfolgen, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Blätter müssen immer mitsamt Stengel entfernt werden – diese faulen sonst ab und können Schimmel verursachen. Mit einer Gartenschere kann man den Haupttrieb der Pflanze abschneiden, um danach weitere (handliche) Abzweigungen abzuschneiden. Jetzt kann kan auch eine feinere Schere benutzen. Zuerst werden die großen Blätter mit der Hand entfernt. Dann kommt eine Bastelschere zum Einsatz, um die kleinen Blätter an den Buds zu entfernen. Dieser Vorgang ist sehr zeitintensiv. Es gibt auch elektronische Erntehelfer, die man an den Staubsauger anschließen kann. Diese kosten allerdings meist über 100€.

 

Trocknung


Trocknung von cannabisAnschließend können mehrere Seile im Raum gespannt werden, wo die einzelnen Buds aufgehängt werden. Die Buds sollten sich nicht berühren, zudem sollte auch die Abluft weiterhin laufen (wenn auch nur minimal). Die Pflanzen brauchen nun 10-12 Tage, um zu trocknen. Dies muss ebenfalls in Dunkelheit geschehen, da die Pflanzen in dieser Zeit das Blattgrün (Chlorophyl) abbauen werden, was den Geschmack und Geruch wesentlich beeinträchtigt. Aus diesem Grund verfärbt sich das Cannabis dunkelgrün, grau. Die Trockenphase ist beendet, wenn man die Stile der Buds mit einem Knacken brechen kann. Sind die Buds noch zu feucht, lassen sich die Stile lediglich biegen. Der Lüfter sollte auf geringer Stufe weiterlaufen, ein Ventilator (nicht direkt auf die Buds richten!) unterstützt das Trocknen zusätzlich.

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Cannabis Anbau Blütephase

Die Blütephase (Allgemein)


blütephase cannabisDie Cannabis-Pflanze entwickelt automatisch bei einer Lichtperiode von 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit ihre Blüten. Da für diese Phase ein anderes Lichtspektrum benötigt wird, muss man beim Indoor-Anbau eine Natriumdampflampe (NDL) oder Vergleichbares verwenden. Da während der Blütephase auch mehr Kalium und Phosphor benötigt wird, muss jetzt auch das Düngeschema umgestellt werden. Die Blütephase dauert zwischen 5 und 8 Wochen und endet mit der Ernte der Hanfpflanzen.

 

 

Bis zur 6. Woche


cannabis 6 wochenIn der ersten Woche der Blüte ist kaum ein Unterschied zu erkennen. Aufgrund der aktiven Abluft und der größeren Wärmeentwicklung aufgrund der Lampe wird die Luftfeuchtigkeit sinken, bei Dunkelheit und ausgeschalteter Abluft jedoch schnell ansteigen. Dies kann insbesondere am Ende der Blütephase zu Problemen führen, dazu aber später mehr. Ab der zweiten Woche sind die Blütenansätze sichtbar. Bei der weiblichen Cannabis-Pflanze sind dies kleine weiße Härchen, bei der männlichen kleine grüne Knubbel, aus denen sich Pollensäcke entwickeln. An dieser Stelle sei nochmals gesagt: Wir wollen nur die weiblichen Pflanzen! cannabis pflanze wachsen

Spätestens jetzt sollte jedes Männchen vernichtet werden, möchte man nicht eine Samenzucht beginnen. In den folgenden Wochen bilden sich die Blüten voll aus. Es sollte sehr darauf geachtet werden, dass alle Buds eine bestmögliche Lichtausbeute abbekommen. Die Pflanzen sollten zudem spätestens alle 2 Tage leicht gedreht werden, um die Stiele zusätzlich zu stärken.

 

 

6.-8. Woche: Erntevorbereitung


Nach 5-6 Wochen beginnen sich, die ersten weißen Härchen braun / bräunlich zu verfärben. Dies ist ein Zeichen für den beginnenden Reifeprozess der Blüten. In diesem Zeitraum und bis zur Ernte sind die Buds sehr anfällig für Budfäule. Daher sollte die Luftfeuchtigkeit immer unter 40% gehalten werden. Hängende Buds können mit einem Stab / Stock abgestützt oder mit Pflanzenbinder am Hauptstiel festgebunden werden.


cannabispflanze 8 wochenIn der letzten Woche (bzw. die letzten 10 Tage) vor der geplanten Ernte bekommen die Pflanzen kein Düngemittel mehr und werden mit reichlich Gießwasser gespühlt. So kann die Pflanze die restlichen Nährstoffe verbrauchen und es verbleiben keine Rückstände in den Buds / in der Cannabispflanze. Zwei Tage vor der Ernte kann man optional das Licht komplett auslassen. Die Pflanze regt aufgrund des fehlenden Lichts nochmal ihre Blüteproduktion / den Reifeprozess an, viele Grower berichten von positiven Erfahrungen diesbezüglich. Ebenfalls zwei Tage vor der Ernte sollte man die Pflanzen nicht mehr gießen. Dies beschleunigt den Trocknungsprozess und führt zu kleinen Qualitätseinbußen!

 

 

 

 

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Cannabis Anbau: Wachstumsphase

Die vegetative Phase (Wachstumsphase)


wachstum cannabis plantAls vegetative Phase bezeichnet man die Wachstumsperiode der Pflanze. Dies erreicht man, indem die tägliche Beleuchtung auf 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit gestellt wird. In dieser Phase wächst die Pflanze ausschließlich und benötigt zudem eine anderes Lichtspektrum, welches am Besten mit einer oder mehreren speziellen LSR (Leuchtstoffröhren) gelingt. Durch die geringe Wärmeabstrahlung der Lampe kann sie nah an die Pflanzen gehängt werden, zudem ist eine aktive Abluftfilterung noch nicht nötig.

Die Luftfeuchtigkeit sollte über 60% gehalten werden, da auch über die Blätter Wasser aufgenommen werden kann und so das Wachstum unterstützt wird.

 

 

Bis zur Vorblüte


hanfpfanze gießenBeginnt die Wachstumsphase mit einem Sämling, sollten nach zwei Wochen die ersten zwei Blattpaare mit Cannabis-typischer Form zu sehen sein. Mit einem Pumpsprüher sollten die Pflanzen täglich besprüht werden, zudem darf der Boden nie ganz austrocknen. Die Zugabe von Düngemitteln ist bis zur vierten Woche in der Regel nicht nötig und führt nur zu Überdüngung und Missbildung. Lediglich die behutsame Zugabe von Wurzelstimulator (Wurzelbooster) kann für das Pflanzenwachstum förderlich sein und sollte bei jeder zweiten Bewässerung in geringer Menge Pumpsprüher cannabisdem Gießwasser zugesetzt werden.

Stecklinge können meist nach zwei Wochen umgepflanzt werden, bei Sämlingen dauert dies 1-2 Wochen länger, da die Pflanze sowohl Stiel und Blätter als auch Wurzeln bilden muss. Nach einem Monat sollten sich die ersten Blattpaare mit drei Hanfblättern bilden, zudem kann jetzt die Vorblüte auftreten.

 

Die Vorblüte / Geschlechtsbestimmung


Die Vorblüte kann ab der 4. Wachstumswoche täglich auftreten und bildet sich nach einigen Tagen wieder zurück. Sie ist das erste Merkmal und Anzeichen für das Geschlecht einer Pflanze. Sie bildet sich am Blattansatz, nahe dem Hauptstiel und wird oft auch mit zwei neuen Blattpaaren verwechselt, welche sich ebenfalls dort (jedoch etwas unterhalb) bilden.

Vorblüte CannabisDie weibliche Vorblüte besteht aus zwei kleinen Blättern, die einen weißen „Faden“ umschließen, welcher sich am zweiten Tag der Vorblüte zeigen sollte. Die männliche Vorblüte hingegen besteht aus einem kleinen Pollensack, vergleichbar mit einem Knubbel. Warum die Vorblüte auftritt, ist bisher nicht genau erforscht.
Da die Vorblüte auch als Zeichen der „Geschlechtsfähigkeit“ gesehen wird, kann ab diesem Zeitpunkt auch die Blütephase beginnen.

 

 

 

 

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